Stauraum
Mehr Stauraum entsteht nicht automatisch durch ein größeres Möbel. Gute Planung ordnet häufig Benutztes gut erreichbar an, nutzt Höhe und Tiefe sinnvoll und vermeidet unpraktische Restflächen.

Worauf es bei Stauraum ankommt
Mehr Stauraum entsteht nicht automatisch durch ein größeres Möbel. Gute Planung ordnet häufig Benutztes gut erreichbar an, nutzt Höhe und Tiefe sinnvoll und vermeidet unpraktische Restflächen.
Die folgenden Fachfragen gehen jeweils einen Schritt tiefer. So lässt sich ein Möbel von den tatsächlichen Anforderungen aus planen, statt nur nach einem vermeintlichen Standardmaß oder einer einzelnen Produkteigenschaft zu entscheiden.
Drei Dinge zuerst klären
Nach Dingen statt Fächern planen
Erst festlegen, was untergebracht werden soll. Danach entstehen Fachhöhen, Auszüge und Hängezonen.
Erreichbarkeit staffeln
Täglich benötigte Dinge gehören in die komfortable Greifzone. Selten Genutztes kann weiter oben oder tiefer im Möbel liegen.
Tiefe nicht verschenken
Sehr tiefe Fächer können unübersichtlich werden. Auszüge oder eine andere Innenaufteilung machen den Raum oft besser nutzbar.
Fachfragen zu Stauraum
Vom Überblick zur konkreten Planungsfrage
Beginne mit der Frage, die deinem Projekt am nächsten kommt. Die Artikel verlinken untereinander auf angrenzende Themen. So entsteht Schritt für Schritt eine belastbare Planung, ohne dass dieselbe allgemeine Aussage auf mehreren Seiten wiederholt wird.
Alle Fachfragen im RatgeberWeitere Fachfragen
Garderobe innen planen: Was braucht wirklich Platz?
Garderoben-Stauraum sinnvoll aufteilen: Jacken, Schuhe, Taschen, Sitzbank und Alltagsgegenstände richtig organisieren.
Schuhe im Schrank aufbewahren: Maße und Planung
Schuhfächer im Schrank richtig planen: Tiefe, Fachhöhe, schräge Böden und Platz für Stiefel oder große Schuhgrößen.
Homeoffice-Möbel: Stauraum ohne Bürooptik planen
Homeoffice in Wohnräumen integrieren: Akten, Drucker, Kabel und Arbeitsmaterial in maßgefertigten Möbeln unauffällig verstauen.
Stauraum beginnt bei den Dingen
Guter Stauraum wird nicht von leeren Schrankmaßen aus geplant, sondern von dem, was später darin untergebracht werden soll. Kleidung, Schuhe, Akten, Haushaltsgeräte oder Vorräte benötigen unterschiedliche Höhen, Tiefen und Zugriffsarten.
Dinge des täglichen Bedarfs sollten ohne unnötiges Bücken oder Strecken erreichbar sein. Selten benötigte Gegenstände können weiter oben oder tiefer im Möbel liegen.
Tiefe Fächer werden schnell unübersichtlich. Auszüge bringen den Inhalt nach vorne. Fachböden bleiben dagegen einfach, flexibel und platzsparend.
Maximaler Stauraum ist nicht automatisch guter Stauraum. Türen brauchen Bewegungsraum und das Möbel sollte den Raum nicht unnötig erdrücken.