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Wissensbereich

Stauraum

Mehr Stauraum entsteht nicht automatisch durch ein größeres Möbel. Gute Planung ordnet häufig Benutztes gut erreichbar an, nutzt Höhe und Tiefe sinnvoll und vermeidet unpraktische Restflächen.

Offene Ankleide mit unterschiedlichen Stauraumzonen
Praxisbeispiel aus der Bildbibliothek von schreinerei-reinhardt.de.
Grundwissen

Worauf es bei Stauraum ankommt

Mehr Stauraum entsteht nicht automatisch durch ein größeres Möbel. Gute Planung ordnet häufig Benutztes gut erreichbar an, nutzt Höhe und Tiefe sinnvoll und vermeidet unpraktische Restflächen.

Die folgenden Fachfragen gehen jeweils einen Schritt tiefer. So lässt sich ein Möbel von den tatsächlichen Anforderungen aus planen, statt nur nach einem vermeintlichen Standardmaß oder einer einzelnen Produkteigenschaft zu entscheiden.

Die wichtigsten Grundsätze

Drei Dinge zuerst klären

Grundsatz 1

Nach Dingen statt Fächern planen

Erst festlegen, was untergebracht werden soll. Danach entstehen Fachhöhen, Auszüge und Hängezonen.

Grundsatz 2

Erreichbarkeit staffeln

Täglich benötigte Dinge gehören in die komfortable Greifzone. Selten Genutztes kann weiter oben oder tiefer im Möbel liegen.

Grundsatz 3

Tiefe nicht verschenken

Sehr tiefe Fächer können unübersichtlich werden. Auszüge oder eine andere Innenaufteilung machen den Raum oft besser nutzbar.

So nutzt du diesen Bereich

Vom Überblick zur konkreten Planungsfrage

Beginne mit der Frage, die deinem Projekt am nächsten kommt. Die Artikel verlinken untereinander auf angrenzende Themen. So entsteht Schritt für Schritt eine belastbare Planung, ohne dass dieselbe allgemeine Aussage auf mehreren Seiten wiederholt wird.

Alle Fachfragen im Ratgeber
Stauraum richtig denken

Stauraum beginnt bei den Dingen

Guter Stauraum wird nicht von leeren Schrankmaßen aus geplant, sondern von dem, was später darin untergebracht werden soll. Kleidung, Schuhe, Akten, Haushaltsgeräte oder Vorräte benötigen unterschiedliche Höhen, Tiefen und Zugriffsarten.

Gute Greifhöhe nutzen

Dinge des täglichen Bedarfs sollten ohne unnötiges Bücken oder Strecken erreichbar sein. Selten benötigte Gegenstände können weiter oben oder tiefer im Möbel liegen.

Schublade oder Fachboden

Tiefe Fächer werden schnell unübersichtlich. Auszüge bringen den Inhalt nach vorne. Fachböden bleiben dagegen einfach, flexibel und platzsparend.

Nicht jeden Zentimeter füllen

Maximaler Stauraum ist nicht automatisch guter Stauraum. Türen brauchen Bewegungsraum und das Möbel sollte den Raum nicht unnötig erdrücken.